Deutschland-Wetter
Heute
Samstag
Sonntag
Montag
Dienstag
09.01.2009, Deutschland
Sonnige Mitte und Südhälfte
Dichtere Wolken im Norden
Ein kräftiges Hoch über Mittel- und Südosteuropa bestimmt derzeit überwiegend das Wetter. Nur im äußersten Norden und Nordosten machen sich schwache Tiefausläufer mit etwas Schnee oder gefrierendem Regen bemerkbar. Sie lenken auch etwas mildere Luft in küstennahe Regionen. In den Hochlagen der Mittelgebirge und in den Alpen sorgt die im Zentralbereich des Hochs absinkende Luft ebenfalls für eine leichte Milderung. In den Tälern bleibt es dagegen kalt, und vor allem nachts muss weiterhin mit strengem Frost gerechnet werden.
Am Freitagnachmittag halten sich vor allem im Norden viele Wolken. Örtlich fällt etwas Schnee oder gefrierender Regen. Sonst gibt es fast durchweg Sonnenschein. Die Temperatur liegt meist zwischen minus 7 und minus 2 Grad, in Küstennähe werden minus 1 bis plus 4 Grad erreicht. Eine generelle Frostabschwächung stellt sich auf den Gipfeln der Mittelgebirge ein, wo die Quecksilber den Gefrierpunkt nachmittags leicht überschreiten können. Nachts gibt es dort aber auch weiterhin mäßigen Frost. An der See weht ein teils frischer Wind aus West.
In der Nacht zum Samstag verlagern sich die leichten Niederschläge mehr und mehr in Richtung Oder und Neiße. Dort kann es neben ein paar Flocken örtlich gefrierenden Regen geben, am Erdboden droht dann Glätte. In den anderen Gebieten verläuft die Nacht trocken. Vielerorts sind erneut die Sterne zu sehen , nur in einigen Niederungen bildet sich Nebel. Die Tiefstwerte liegen im Norden zwischen plus 2 Grad an der See und minus 5 Grad im Binnenland. In der Mitte und im Süden wird es verbreitet minus 9 bis minus 15 Grad kalt, örtlich noch kälter.
Am Samstag halten sich vor allem am Vormittag nordöstlich der Elbe noch dichtere Wolken, und vereinzelt fallen - besonders nahe der polnischen Grenze - noch ein paar Flocken oder Tropfen mit Glättegefahr. Sonst ist es erneut meist sehr sonnig. Regional liegen Nebel- und Hochnebelfelder über den Flusstälern, die sich vor allem entlang der Donau, aber auch im Bodenseeraum und am Oberrhein teils länger halten können. Mit Höchstwerten zwischen minus 7 und 0 Grad, im Norden bis etwa plus 3 Grad, ändert sich am Temperaturniveau nur wenig.
Am Sonntag ist es landesweit durchweg trocken. Nach Auflösung von Nebel- und Hochnebelfeldern scheint längere Zeit die Sonne , nur in einigen Niederungen im Süden kann es auch bis weit in den Tag hinein trüb bleiben. Dort steigt die Temperatur kaum über minus 5 Grad an, sonst werden meist minus 3 bis örtlich plus 1 Grad erreicht. Der Wind weht meist nur schwach, an den Küsten auch mäßig bis frisch aus südwestlicher Richtung.











