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 Die Ärzte werden nun besser bezahlt.
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Donnerstag, 28. August 2008
Zehn Prozent mehrHonorarstreit beigelegt
Der Streit über die Ärzte-Honorare ist beigelegt: Die Vergütungen der niedergelassenen Ärzte steigen im nächsten Jahr um mindestens 2,5 Milliarden Euro. Darauf verständigten sich in Berlin der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen und die Kassenärztliche Bundesvereinigung, wie Sprecher beider Seiten mitteilten. Damit steigt das Honorarvolumen für die rund 145.000 Kassenärzte und Psychotherapeuten im Vergleich zum jetzigen Budget um gut zehn Prozent.
Die Ärzte hatten 4,5 Milliarden Euro mehr an Honoraren gefordert, mindestens aber ein Plus von 2,5 Milliarden Euro. Eine Anhebung um 2,5 Milliarden Euro hatte die Politik selbst ins Gespräch gebracht und damit die Kassen unter Druck gesetzt. Die Höhe des Honorarvolumens ist mitentscheidend für den künftig einheitlichen Beitragssatz des neuen Gesundheitsfonds, der im Oktober festgesetzt werden soll. Der umstrittene Gesundheitsfonds startet Anfang 2009. Die nun durchgesetzte Honorarsteigerung entspricht einer Steigerung der Belastungen für die Beitragszahler um 0,25 Prozentpunkte.
"Das beste Ergebnis seit langem"
"Diese massive Honorarerhöhung werden leider alle Versicherten deutlich in ihren Portemonnaies spüren", kritisierte der Verhandlungsführer der Krankenkassen, Johann-Magnus von Stackelberg, in einer ersten Reaktion. Der Sprecher der Kassenärzte, Roland Stahl, begrüßte das Ergebnis dagegen. Es sei gelungen, das beste Ergebnis seit langem zu erreichen, sagte Stahl.
Auch das Bundesgesundheitsministerium begrüßte das Ergebnis. "Mit dem heutigen Votum kommt die Gesundheitsreform der Bundesregierung ein weiteres großes Stück voran. Wir begrüßen, dass die Kassenärzte nun ein kalkulierbares, gerechteres und auch transparentes Honorarsystem erhalten", teilte ein Sprecher mit. Die Honorarreform diene "letztlich dem Zweck, die ärztliche Versorgung der Patienten zu verbessern und zu sichern".
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